Lesung mit Robert Wolfgang Segel
Am 10.04. kam Robert Wolfgang Segel zu uns in die Schule und stellte uns sein Buch Alice im verwundeten Land vor. Die Lesung wurde von Ludwig, unserem Schulsprecher, moderiert.
Zuerst erzählte Herr Segel etwas über sich und die Idee zu seinem Buch und erklärte, dass er sich am Roman Alice im Wunderland orientiert habe, jedoch eine sehr politische Variante geschrieben hat. In seinem Buch fällt Alice in eine fremde, politische Welt, die an das Wunderland erinnert. Dort trifft sie bekannte Figuren, zum Beispiel das Kaninchen, das in diesem Fall für die Demokratie steht. Außerdem reist sie durch eine Gesellschaft, die von rechten Herrschern geprägt ist und sich zu autoritären Strukturen entwickelt.
Anschließend gab er uns einen Einblick in sein Buch, indem er einige Textstellen vorlas, diese erklärte und auch die Illustrationen zeigte. Am Ende gab es die Möglichkeit, Fragen zu stellen oder Kommentare abzugeben.
Im zweiten Teil folgte eine kurze Diskussionsrunde. Zu Beginn wurde eine Statistik von Schüler*innen vorgestellt, die in der Projektwoche andere gefragt hatten, ob sie schon einmal Diskriminierung erfahren haben. Etwa 70 Prozent bejahten dies. Danach wurde genauer darauf eingegangen, in welchen Situationen und Räumen Diskriminierung erlebt wurde.
Anschließend ging Herr Segel noch einmal auf sich selbst ein, und man konnte genauere Fragen zum Buch oder zu ihm stellen. Er stellte aber auch ein paar Fragen an uns Schüler*innen und gab uns einige Tipps mit auf den Weg. Gegen Ende stellte Ludwig dem Autor noch ein paar Fragen, z. B. zu seiner Doppelrolle als Lehrer und Schriftsteller.