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Blick ins Schulzentrum

Schüleraustausch Frankreich Deutschland

 

Abenteuerlicher Besuch der französischen Austauschschüler*innen

Am Freitag, den 30.01. kamen endlich unsere 13 französischen Austauschschüler*innen in Stralsund an. Die Anreise verlief allerdings nicht ganz reibungslos, da es wegen des winterlichen Wetters bereits zu witterungsbedingten Verspätungen bei der Bahn kam. Trotzdem wurden unsere Gäste herzlich von den Gastfamilien aufgenommen.

Der Samstag startete mit dem Tag der offenen Tür an unserer Schule. Alle Austauschschüler*innen konnte so unsere Schule von einer ganz besonderen Seite entdeckten. Zum ersten Kennenlernen gab es eine Sprachanimation, bei der wir schnell ins Gespräch kamen – auch wenn das mit den verschiedenen Sprachen manchmal ganz schön herausfordernd war. Anschließend unternahmen wir einen gemeinsamen Stadtspaziergang durch das winterliche Stralsund.

Der Sonntag wurde individuell in den Gastfamilien verbracht. Viele Gastschüler*innen machten Ausflüge, zum Beispiel nach Binz, zu Karls Erdbeerhof oder auf den Baumwipfelpfad auf Rügen. Besonders beeindruckend war für viele die zugefrorene Ostsee und die französischen Lehrerinnen bekamen sogar die aufgetürmten Eisschollen am Palmer Ort zusehen.

Am Montag nahmen die französischen Schülerinnen am Unterricht teil und lernten unseren Schulalltag kennen. Am Dienstag und Mittwoch standen der Besuch des Ozeaneums, des Meeresmuseums und der Spielkartenfabrik mit Workshop auf dem Programm, was bei unseren Gästen einen begeisterten Eindruck hinterließ. Natürlich durfte auch ein Fischbrötchen in der Fischhalle nicht fehlen. Ein geplanter Ausflug zur StaSi-Gedenkstätte in Neustrelitz am Donnerstag musste wegen starkem Schneefall und erneuten Problemen bei der Bahn leider abgebrochen werden. Stattdessen wurden spontan gemütliche Runden im Café eingelegt oder gemeinsam Spiele gespielt. Zum Abschluss der Woche fand ein gemeinsamer Spieleabend in der Stadtbibliothek statt.

Wie auch schon im letzten Jahr gab es eine Abendveranstaltung, bei der unsere Kolleg*innen mit den französischen Lehrkräften in den Austausch kommen konnten. Bei Buffet und Livemusik in der Südamerikanischen Vertretung wurden Sprachrätsel gelöst und viel über den unterschiedlichen Alltag diskutiert.

Die Abreise am Freitag, den 06.02., gestaltete sich erneut schwierig. Wegen drohenden Blitzeises brachten wir unsere Gäste schon um 6:30 Uhr zum Bahnhof, wo sie tatsächlich noch den ersten und einzigen Zug nach Berlin erwischten. Der geplante Flug wurde allerdings abgesagt, was die Rückreise zu einem nervenaufreibenden Unterfangen machte.

Ein ganz besonderes Lob verdienen die Gastfamilien, die während der gesamten Woche unglaublich flexibel und gelassen geblieben sind, obwohl die Witterungsverhältnisse außergewöhnlich waren und wir einige Pläne kurzfristig ändern mussten. Hervorzuheben ist außerdem das sehr gute Krisenmanagement von Frau Gröning als verantwortliche Lehrkraft am Schulzentrum am Sund und Frau Ricau, die seit drei Jahren unsere französische Austauschpartnerin ist und sich mit viel Engagement, Geduld und Herzblut für den Austausch einsetzt.

Wir freuen uns auf unseren Besuch in Frankreich im März und hoffen, dass dann alles reibungslos klappt und wir von weiteren Katastrophen verschont bleiben.

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