Shell-Eco-Marathon 2026 – Greendrive
Anfahrt und Ablauf
Wir trafen uns am Montag, dem 22.06.2026, um 13:30 Uhr mit den Studierenden der Hochschulteams an der Hochschule Stralsund, um die Autos zu beladen.
Am nächsten Morgen um 5:30 Uhr waren alle auf dem Platz, um unser Camping-Equipment verladen. Gemeinsam fuhren alle Autos um 7:00 Uhr zum Silesia Ring (Kamień Śląski, Polen).
Nach etwa sechs Stunden Fahrt kamen wir dort an. Wir wurden um 16:00 Uhr eingelassen und konnten mit dem Einrichten unseres Campingplatzes beginnen. Aufgrund der Verspätung einiger Fahrzeuge waren wir erst gegen 22:30 Uhr fertig. Danach aßen wir Abendbrot und hielten eine neu eingeführte Besprechung für den nächsten Tag ab.
Mittwoch, 24.06.2026
Wir standen früh auf, um gegen 8:30 Uhr zur Registrierung zu erscheinen. Nachdem diese abgeschlossen war, machten wir uns sofort daran, die Paddocks zu bestücken. Nachdem wir unser vorbereitetes Mittagessen gegessen hatten, gingen wir zur Technical Inspection, bei der – wie jedes Jahr – einige Probleme auftraten. Glücklicherweise konnten wir diese noch am selben Tag beheben.
Aufgrund der für die Woche angekündigten extremen Hitze rief Shell ein zusätzliches Meeting ein, um uns über Planänderungen zu informieren.
Um 18:00 Uhr fand unser alljährlicher Track Walk statt; anschließend gab es einen Alarmtest. Um 19:30 Uhr mussten wir die Paddocks verlassen. Zum Tagesabschluss hielten wir noch eine Besprechung für den nächsten Tag.
Donnerstag, 25.06.2026
Wegen der gestrigen Planänderung öffneten die Paddocks bereits um 6:30 Uhr. Ein Teil des Greendrive-Teams begab sich dorthin, um sich erneut für die Technical Inspection anzustellen. Die beiden Fahrer und der Teammanager machten sich wenig später auf den Weg zum Driver Briefing.
Vor der offiziellen Mittagspause um 12:00 Uhr hatten wir den Großteil der Technical Inspection erledigt. Nach der Pause konnten wir die Inspektion abschließen und erhielten unsere Sticker. Dieses Jahr gelang es außerdem, dass unsere Fahrerin einen Testlauf absolvieren konnte.
Um 17:30 Uhr fand ein weiteres Drivers Briefing statt. Danach räumten wir unser Paddock auf, damit wir bis 18:30 Uhr draußen sein konnten, da die Paddocks über die Woche früher schließen sollten.
Zurück im Camp aßen wir und führten erneut eine Besprechung durch. Außerdem arbeiteten wir weiter am neuen Hinterrad für unseren ebenfalls neuen Motor, den wir vor dieser Woche nicht fertigstellen konnten. Wir hofften dennoch, wenigstens einmal damit fahren zu können. Gleichzeitig bauten wir unsere Fahne auf.
Freitag, 26.06.2026
Wir teilten uns wieder auf: Ein Teil bereitete das Mittagessen vor, während sich der andere Teil, darunter unser Fahrer und der Teammanager, auf den ersten Wertungslauf vorbereitete. Dieser Lauf war aufgrund der Zeit leider ungültig. Wir hatten jedoch noch fünf weitere Versuche. Einen davon konnten wir noch am selben Tag durchführen und erzielten damit unseren ersten gültigen Wertungslauf.
Nach dem ersten Wettbewerb arbeiteten wir weiter an unserem neuen Motor. Im Anschluss an das Driver Briefing mussten wir das Paddock verlassen. Während wir unsere Fahne — die auch im letzten Jahr dabei war — noch höher befestigten, unterhielten wir uns mit anderen Teams.
Samstag, 27.06.2026
An unserem letzten vollen Tag stellten wir uns direkt für weitere Durchläufe an. Wir schafften sogar unsere geplanten drei Wertungsläufe und verbesserten uns mit jedem Durchgang in der Effizienz. Nach dem dritten Durchlauf überhitzte unser Fahrer jedoch und musste vor Ort untersucht werden.
Schließlich machten wir die Teamfotos mit und ohne Thaiger und Bengalo. Wir beendeten die Arbeit an unserem neuen Motor, konnten ihn aber nicht mehr vom Technical Team überprüfen lassen, da die Paddocks wegen der hohen Temperaturen früher schlossen. Wegen der Hitze fuhr ein Teil der Gruppe schwimmen; der andere Teil blieb im Camp und bereitete das Abendessen vor. Am Abend hatten wir Besuch von einem italienischen Team sowie vom deutschen Team „Schluckspecht“.
Sonntag, 28.06.2026
Am Morgen machte sich unsere Fahrerin mit einigen Teammitgliedern auf den Weg, um den neuen Motor prüfen zu lassen und anschließend einen weiteren Wertungslauf zu absolvieren. Der übrige Teil des Teams begann bereits mit Johannes Gulden von der Hochschule, den Campingplatz abzubauen.
Bengalo bestritt ebenfalls zwei Wertungsläufe, die beide invalid waren.
Nach Abschluss aller Wettbewerbe fand um 11:30 Uhr die Siegerehrung statt. Für Thaiger verlief sie nicht ganz so erfolgreich: Dieses Jahr wurden sie Zweite (nach sieben Jahren als Erste). Sie erreichten außerdem den zweiten Platz beim Telemetry Award, wofür Pankaj bedacht wurde, und sicherten sich den ersten Platz in der Qualifikation für den globalen Wettbewerb 2027.
Nach der Siegerehrung bauten wir schnell den Rest des Camps ab und räumten die Paddocks, da wir bis 14:00 Uhr geräumt haben mussten. Um 15:00 Uhr hatten wir schließlich alles verstaut und traten die Rückfahrt an. In Stralsund wurden die Schüler nach Hause gebracht.
Nach dieser Woche sind wir alle erschöpft, haben aber große Pläne und Ziele für das nächste Jahr und wollen uns weiter verbessern — insbesondere nachdem wir in der Kategorie „Prototype Battery Electric“ leider nur den 10. Platz von 25 erreicht haben.